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Warum MMOs nichts für mich sind

MMO steht für Massively Multiplayer Online Game. (Google it.) Eigentlich spreche ich hier von MMORPGs, aber lange Akronyme nerven, sowas kommt mir nicht in die Überschrift. Übrigens habe Ich nie WoW gespielt (und bin ziemlich stolz darauf), sondern nur von weitem betrachtet, etwas Guild Wars oder EVE-Online gespielt, daher lehne Ich mich hiermit nun auch etwas aus dem Fenster, wahrscheinlich.

Morrowind, was man nach heutigen Maßstäben wohl als Sandbox RPG bezeichnen würde, ist wahrscheinlich das beste Spiel das ich je gespielt habe. Ich war damals überwältigt von der riesigen Welt, den hunderten NPCs, den vielen Gilden (alle mit eigener Questreihe) und dem offenen Ende. Sofort installierte ich einen No-CD Crack und reichte die Disc an meinen damaligen Mitbewohner weiter. Wir saßen dort also, im gleichen Raum, und haben gleichzeitig das gleiche Spiel gezockt. Wir haben uns gegenseitig Tipps gegeben, oder versucht einander mit dem Editor zu überbieten, im Städte verschönern. Balmora, meine Sumpfstadt. Hach.

Ich haben mir damals versucht vorzustellen, wie sich Morrowind wohl mit einem Coop-Modus anfühlen würde. Items und Quests teilen, und so weiter. Das war lange bevor ich auch nur irgendein MMO gespielt hatte. Ich ahnte damals nicht, dass Multiplayer-Mechaniken alles kaputt machen würden, was Morrowind so großartig macht.

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Mein Problem mit den Dinosauriern

(Vorweg: Hiermit möchte ich mich gegen den Begriff “Dinosauriermedien” aussprechen. Dieser wird benutzt, um abfällig über anachronistische Formate, meist Zeitungen und TV zu berichten. Das Dinosaurier steht also fürs extreme alter. Weil ich aber Dinosaurier allgemein, so als urzeitliche Riesenechsen betrachtet, für ziemlich awesome halte, stehe ich hier vor einem Konflikt. Mir fällt momentan keine gute Alternative ein, also nutze ich das weiterhin. Vorschläge bitte in die Kommentare.)

Wo war ich? Achja: Ich habe ein Problem mit den Dinosauriermedien. Als Beispiel soll hier ein am Mittwoch in der taz veröffentlichter Artikel dienen:

Japanische Manga-Gegner scheitern: Kinderpornografie bleibt erlaubt

Die Stadtregierung von Tokio scheitert mit ihrem Versuch, die virtuelle Pornografie einzuschränken. Japan bleibt damit ein Paradies für Kinderpornografie. [...]

taz.de

Dass der Autor in dem Artikel eigentlich Hentai und Lolicon meint, weiß der gutgläubige Familienvater und taz-Leser natürlich nicht. Auch werden hier Anime und Manga mit Kinderpornografie gleichgesetzt. Mal ganz abgesehen davon, dass bei virtueller Pornografie niemand zu schaden kommt, aber das ist nicht das Thema hier. Über den Artikel wurde sich bereits zu genüge im Kommentarbereich und den Heiseforen ausgelassen.

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Café allongé

Eine schöne Frau betritt den Raum. Köpfe explodieren.

Kenner wissen: Besser als jeder Film, jedes Videospiel, Horror und/oder Drogentrip ist das Ausmalen. Sich ausmalen, was passieren würde, wenn. Wenn; würde; hätte; vielleicht; bestimmt. Neurotisch alle Möglichkeiten des Ansprechens durchgehen, sich in Womanizerfantasien verlieren, nur um dann die Chance seines Lebens zu verpassen. Again. Wir sind die schüchternen Nerds. Und wir lieben und hassen es.

Bei dem folgenden, fantastisch gutem Animationsfilm passiert einem jungen Mann genau das. Nur verwischen die Grenzen dabei ein wenig.

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Re: Neuer Scott Pilgrim Trailer


Der neue Trailer ist raus. Ich entdeckte ein paar nette Easter eggs.

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Volksgarten. Sommer. Musik.

Der Sommer ist ausgebrochen, in Köln. Das ist gut.

Hat man doch so wieder die Möglichkeit, sich den Sonnenbrand seines Lebens zu holen, wenn man nicht bereits bewusstlos im Park liegt, während die herumlaufenden Kinder einem mit geklauter Grillkohle Penisse auf den Bauch malen.

Ähem.

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